Grenzüberschreitende Kompetenzentwicklung zur intelligenten Reparatur von metallischen Bauteilen durch Additive Manufacturing

© Daniel Schlemmer

Das grenzüberschreitende Projekt AMRT adressiert die zunehmende Herausforderung, verschlissene und beschädigte Bauteile wirtschaftlich, ressourceneffizient und nachhaltig zu reparieren. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen bislang nur eingeschränkt über Zugang zu modernen additiven Reparaturtechnologien. In enger Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Rosenheim und der Fachhochschule Wels werden innovative Reparaturverfahren auf Basis der Laser-Draht-Additiven Fertigung sowie der Laser-Pulver-Additiven Fertigung mit integriertem Fräsprozess entwickelt, erprobt und in die industrielle Anwendung überführt. Zentrale Bestandteile des Projekts sind grenzüberschreitende Pilotprojekte zur Reparatur praxisrelevanter Bauteile sowie ein umfassendes Qualifizierungs- und Wissenstransferangebot bestehend aus Ringvorlesungen, Workshops und Exkursionen. Ziel ist es, KMUs bei der Senkung von Produktionskosten, der Reduktion von Stillstandszeiten und der effizienteren Nutzung von Ressourcen zu unterstützen. Durch den strukturierten Austausch von Know-how sowie den Aufbau eines langfristigen Innovationsnetzwerks wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen nachhaltig gestärkt.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt AMRT adressiert die Herausforderung, verschlissene oder beschädigte Bauteile wirtschaftlich und nachhaltig zu reparieren, wobei KMUs bislang nur begrenzten Zugang zu additiven Reparaturtechnologien haben. Im Projekt werden hochmoderne Laser-Draht- und Laser-Pulver-Additive Fertigungsverfahren in Pilotprojekten angewendet und durch Ringvorlesungen, Workshops sowie Exkursionen praxisnah vermittelt.

Projektziel

AMRT zielt darauf ab, innovative additive Reparaturverfahren für verschlissene und beschädigte Bauteile zu entwickeln, praktisch zu erproben und für kleine und mittlere Unternehmen zugänglich zu machen.

Projektablauf

Der Projektablauf umfasst die Entwicklung und Erprobung additiver Reparaturverfahren in grenzüberschreitenden Pilotprojekten sowie die systematische Umsetzung praxisnaher Schulungsformate wie Ringvorlesungen, Workshops und Exkursionen. Parallel dazu werden Demonstratoren erstellt, Erfahrungen dokumentiert und ein langfristiges Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen aufgebaut.

Innovation

Die Innovation liegt in der Kombination von Laser-Draht-AM und Laser-Pulver-AM mit Fräsprozess zur praxisnahen Reparatur verschlissener Bauteile. Wirtschaft und Industrie profitieren von effizienteren, ressourcenschonenden Reparaturverfahren, niedrigeren Produktionskosten und verkürzten Stillstandszeiten, während die Öffentlichkeit von nachhaltigeren Produktionsprozessen und einer gestärkten regionalen Innovationskraft profitiert.


Project lead


Project staff

M.Sc. Daniel Schlemmer
T +49 (0) 8031 / 805 - 2953
daniel.schlemmer[at]th-rosenheim.de

ORCID iD: 0009-0003-3004-3749


External project collaboration

Priv. Doz DI Dr. Johann Kastner
Fachhochschule Oberösterreich

FH-Prof. DI Dr., MBA Michael Rabl MBA
Fachhochschule Oberösterreich

Project duration

2026-01-01 - 2027-12-31

Project partners

Fachhochschule Oberösterreich

Project funding

Europäische Union

Funding programme

Interreg Bayern-Österreich