CA22123 - European Materials Acceleration Center for Energy (EU-MACE)

© Prof. Dr. Dorottya Kriechbaumer

Aufbau eines Forschungsökosystems für autonome MAPs zur schnellen Entwicklung nachhaltiger Funktionsmaterialien für Energieanwendungen in der EU.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt beschleunigt die Forschung zu Energiematerialien durch Automatisierung, Hochdurchsatzmethoden und computergestützte Ansätze. Es entwickelt eine Roadmap vom klassischen Chemielabor hin zu vollständig automatisierten Materials Acceleration Platforms und fungiert als Inkubator zur Vernetzung von Akteuren und Bildung zukünftiger Kooperationen.

Projektziel

Im Rahmen des Projekts werden mehrere thematische Workshops organisiert, um Strategien zur Beschleunigung zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Projektablauf

In regelmäßigen Workshops werden drei strategische Materialklassen (MOFs, PFAS-freie Materialien, fortgeschrittene Legierungen) hinsichtlich Marktpotenzial, Anforderungen und Skalierungshemmnissen analysiert. Die entwickelten Ansätze werden in kollaborativen Kurzzeitmissionen experimentell überprüft. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden spezielle Workshops sowie Reisestipendien angeboten.

Innovation

Die Beschleunigung chemischer Laborarbeit wurde bislang nur isoliert in einzelnen Laboren betrachtet. Die Innovation des Projekts liegt in der Vernetzung von Akteuren aus Forschung, Lehre und Industrie – von bestehenden MAPs über klassische Labore bis hin zu Programmier- und KI-Expertise – und der gemeinsamen Ausrichtung von Zielen und Methoden, was zu effizienteren Entwicklungsprozessen führt.


Projektleitung

Prof. Dorottya Kriechbaumer
T +49 (0) 8031 / 805 - 4040
dorottya.kriechbaumer[at]th-rosenheim.de

Projektdauer

03.10.2023 - 02.10.2027

Projektpartner

Commissariat à l'énergie atomique et aux energies alternatives

Projektförderung

Europäische Union

Förderprogramm

COST