Kreislaufgerechtes Design und Verwendung von Holzbauelementen

Das Projekt DUET zielt darauf ab, Verwendungsszenarien für Nebenprodukte der Massivholzverarbeitung und Gebrauchtholz in hochwertigen Wand- und Deckenelementen zu entwickeln, wobei die technisch-ökologische Machbarkeit und das kreislauffähige Produktdesign im Mittelpunkt stehen. Das Projekt steht im Einklang mit dem Thema Innovation bei Massivholzprodukten zur Förderung einer kreislauforientierten Bioökonomie. Das Projektkonsortium besteht aus sieben Partnern aus Deutschland, Schweden, Norwegen und Finnland, die Hochschulen, Forschungsinstitute und die Industrie vertreten. Das Projekt ist in vier Arbeitspakete (WPs) unterteilt, die sich auf Koordination und Kommunikation, die Entwicklung zirkulärer Bauelemente, Materialeigenschaften sowie Materialflüsse und Umweltauswirkungen konzentrieren.

Hintergrund des Projekts

Zur Umsetzung einer zirkulären Bioökonomie braucht es einerseits Lösungen zur hochwertigen stofflichen Verwendung von Nebenprodukten aus der Massivholzverarbeitung sowie Gebrauchtholz, als auch Anpassungen im konstruktiven Design zur Vereinfachung von Demontage und Wiederverwendung konstruktiver Bauelemente. Neben der technischen Entwicklung bedarf es gleichermaßen eine Bewertung der Materialeigenschaften zur Gewährleistung der langfristigen Nutzbarkeit, der Abschätzung der zur Verfügung stehenden Materialvolumina sowie der ökologischen Wirksamkeit der entwickelten Verfahren.

Projektziel

Das Projekt DUET zielt darauf ab, Verwendungsszenarien für Nebenprodukte der Massivholzverarbeitung und Gebrauchtholz in hochwertigen Wand- und Deckenelementen zu entwickeln, wobei die technisch-ökologische Machbarkeit und das kreislauffähige Produktdesign im Mittelpunkt stehen. Das Projekt steht im Einklang mit dem Thema Innovation bei Massivholzprodukten zur Förderung einer kreislauforientierten Bioökonomie. Das Projektkonsortium besteht aus sieben Partnern aus Deutschland, Schweden, Norwegen und Finnland, die Hochschulen, Forschungsinstitute und die Industrie vertreten. Das Projekt ist in vier Arbeitspakete (WPs) unterteilt, die sich auf Koordination und Kommunikation, die Entwicklung zirkulärer Bauelemente, Materialeigenschaften sowie Materialflüsse und Umweltauswirkungen konzentrieren.

Projektablauf

An der TH Rosenheim werden Modelle zur Vorhersage des zukünftigen Aufkommens von Nebenprodukten aus der Massivholzaufbereitung sowie Gebrauchtholz entwickelt. Die Modelle zeigen bis zu Jahr 20250 welche Volumina jährlich in einer Region zur Verfügung stehen werden, um Industrie und Politik Planungsgrundlagen zur Versorgung liefern zu können.

Gleichzeitig werden prospektive fogenorientiere Ökobilanzen durchgeführt. In den Ökobilanzen werden die Umweltwirkungen berechnet, die mit der Nutzung der Nebenprodukte und des Gebrauchtholzes in Wand- und Deckenelementen verbunden sind. Dabei wird berücksichtigt, dass die Materialien derzeit energetisch genutzt werden und durch die neue stoffliche Nutzung vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen.

Innovation

Das Projekt entwickelt ein besseres Verständnis für die Entwicklung kreislaufgerechter Holzbauelemente. Es liefert ein besseres Verständnis für die Alterung von Gebrauchtholz und zeigt Lösungen für die stoffliche Nutzung von Nebenprodukten und Gebrauchtholz in hochwertigen Bauprodukten. Industrie und Politik erhalten Daten und Ergebnisse als Entscheidungsgrundlage in Bezug zur zirkulären Bioökonomie, insbesondere im baulichen Kontext.


Projektleitung

Prof. Dr. Michael Risse
T 08031/805-2343
michael.risse[at]th-rosenheim.de

ORCID iD: 0000-0002-0091-9354


Projektmitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Vijhay Krisshna Mahenthren

Projektmitwirkung extern


Dr. Petra Schulte
Forschungszentrum Jülich

Projektdauer

01.03.2025 - 31.12.2026

Projektträger

Forschungszentrum Jülich

Projektförderung

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt