ESF_STEP_Innovative Medizintechnik durch Additive Fertigung

© KI-generierte Darstellung (OpenAI, DALL·E), erstellt mit ChatGPT (GPT-5.2), 2026

Das Projekt zielt darauf ab, den Einsatz von additiver Fertigungstechnologie in der industriellen Medizintechnik deutlich zu steigern. Bestehende Hemmnisse werden durch gezielten Wissenstransfer, praxisnahe Qualifizierungsmaßnahmen und die gemeinsame Weiterentwicklung anwendungsnaher Lösungen sukzessive abgebaut.

Hintergrund des Projekts

Das Projekt MEDAM verfolgt das Ziel, den Einsatz additiver Fertigungstechnologien in der industriellen Medizintechnik deutlich zu steigern. Trotz ihres großen Potenzials sind additive Verfahren bislang noch nicht flächendeckend in MedTech-Unternehmen etabliert. MEDAM setzt genau hier an und adressiert bestehende technologische, organisatorische und wirtschaftliche Hemmnisse. Durch gezielten Wissenstransfer, praxisnahe Qualifizierungsangebote und die gemeinsame Weiterentwicklung anwendungsnaher Lösungen wird der Zugang zu additiver Fertigung erleichtert. Das Projekt ist wichtig, da es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht, Innovationspotenziale zu nutzen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Medizintechnik als Schlüsselbranche nachhaltig weiterzuentwickeln.

Projektziel

Im Rahmen des Projektes soll ein nachhaltiges Netzwerk aus MedTech-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren relevanten Akteuren aufgebaut werden. Ziel dabei ist es, Wissen zu additiven Fertigungstechnologien praxisnah zu vermitteln, Unternehmen gezielt zu qualifizieren und gemeinsam anwendungsnahe Lösungen für die Medizintechnik weiterzuentwickeln. Dadurch sollen KMU befähigt werden, additive Fertigung erfolgreich in ihre Prozesse zu integrieren und innovative Produkte effizient umzusetzen.

Projektablauf

Das Projekt MEDAM setzt auf einen praxisnahen, partizipativen Ansatz, der Netzwerkbildung, Wissenstransfer und Qualifizierung miteinander verbindet. Zentrale methodische Bausteine sind regelmäßige Netzwerkveranstaltungen sowie themenspezifische Transferveranstaltungen, in denen Akteure aus Unternehmen, Wissenschaft und Praxis zusammengeführt werden. Durch den kontinuierlichen Austausch werden Bedarfe identifiziert, Erfahrungen geteilt und anwendungsnahe Lösungen zur additiven Fertigung in der Medizintechnik gemeinsam weiterentwickelt. Ergänzend werden praxisorientierte Schulungs- und Qualifizierungsformate angeboten, um die nachhaltige Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in den Unternehmen zu unterstützen.

Innovation

Der Innovationsgehalt von MEDAM liegt in der systematischen Verknüpfung von additiver Fertigung, Medizintechnik und netzwerkbasiertem Wissenstransfer. Während additive Fertigung in vielen Branchen bereits etabliert ist, besteht in der Medizintechnik – insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen – weiterhin ein hoher Bedarf an anwendungsnaher Unterstützung. MEDAM schließt diese Lücke, indem technologische Innovationen mit Qualifizierung, Vernetzung und praxisorientierter Weiterentwicklung kombiniert werden. Dadurch entstehen neue Impulse für Produkt- und Prozessinnovationen sowie für die nachhaltige Stärkung der Innovationsfähigkeit von MedTech-KMU.


Projektleitung


Projektmitarbeiter und Mitarbeiterinnen


Projektdauer

01.01.2026 - 31.12.2028

Projektförderung

Europäische Union

Förderprogramm

Europäischer Sozialfonds Plus 2021-2027 - STEP